„Narren gegen Nazis“ am 07. Februar 2026

Tausende bunte Närrinnen und Narren schunkelten und demonstrierten in Maiz, wir waren mittendrin!
Helau statt hellblau und bunt statt braun!

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#NIE WIEDER 33″ am 30. Januar 2026

1190 Teelichter in von privat gespendeten Gläschen illuminierten am Freitag, den 30.1.2026 den Niersteiner Stadtpark mit dem Schriftzug „# NIE WIEDER 33“. Die Initiative „Nierstein gegen Rechtsextremismus“ folgte dem Aufruf von „Rheinhessen gegen Rechts„. Der Verein hatte anlässlich des Jahrestages der Machtübergabe an Adolf Hitler 1933 zum Reichskanzler Veranstaltungen in Rheinhessen initiiert.
Seitens der Stadtverwaltung würdigte Beigeordneter Michael Sander das ehrenamtliche Engagement, der Vorsitzende des Geschichtsvereins, Hans-Peter Hexemer, berichtete von den Ereignissen nach 1933 in Berlin und Nierstein. (->Rede lesen)
Maria Wali, Sprecherin von „Nierstein gegen Rechtsextremismus“, beschrieb die Historie von Ausgrenzung und „Sündenböcken“ im Laufe der Jahrhunderte. (->Rede lesen)
Jochen Settili und sein Saxophon gaben dem Ganzen musikalisch einen feierlichen Rahmen.
Am Ende versammelten sich die rund 200 Teilnehmenden um den leuchtenden Schriftzug zu einer Schweigeminute, begleitet vom Läuten der Niersteiner Kirchenglocken.
Wir danken den SchülerInnen der Carl-Zuckmayer-Realschule Plus und Fachoberschule Nierstein, sowie den SchülerInnen der IGS „An den Rheinauen“ Oppenheim für ihre Mithilfe beim Entzünden der vielen, vielen Kerzen!
Außerdem danken wir den jungen Erwachsenen des CVJM Nierstein , die uns beim Bewirten unserer Gäste tatkräftig unterstützten. Die Hälfte der Spendeneinnahmen wurden sehr gerne überreicht.

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Marktplatz für Demokratie am 1. März 2026

Am 1.März 26 hatten Sie die Gelegenheit, sich über Parteien, die zur Landtagswahl stehen, zu informieren.
Die Podiumsdiskussion mit Kathrin Anklam-Trapp (SPD), Rebecca Ruppert (die Linke), Pia Schellhammer (Grüne) und Ulrike van Weelden (FDP) fand großen Zuspruch und allgemein positive Resonanz. Herrn Frank Schmidt-Wyk gelang es, den vier Politikerinnen auch persönlichere Aussagen jenseits ihrer Wahlprogramme zu entlocken, was mit großem Beifall seitens des Publikums quittiert wurde.
Nach der Diskussionsrunde stellten sich alle vier Politikerinnen an ihren jeweiligen Marktständen den Fragen des Publikums.

Sina-Katharina Scherer, die Vorsitzende des Inklusionsbeirates des Verbandsgemeinde Rhein-Selz sprach eindringlich und immer wieder unterbrochen von lautem Beifall. Ihre Botschaft ist klar und deutlich: „Politik, die Menschen ausgrenzt, ist nicht akzeptabel!“

An den Marktständen von
- Evangelische Kirchengemeinde Nierstein
- Katholische Kirchengemeinde Nierstein
- Rheinhessen gegen Rechts
- SPD
- Bündnis 90/Die Grünen
- Die Linke
- FWG Nierstein
- Jugendvertretung der VG Rhein-Selz
- Weltladen Nierstein
- Arbeitskreis Asyl und Café Welcome
- Volkshochschule in Nierstein
- Inklusionsbeirat
- Omas gegen Rechts Mainz
- Geschichtsverein Nierstein
herrschte großer Andrang! Es gab Gespräche, Gelächter und Diskussionen, Informationen und Gummibärchen für alle, wenige Fragen blieben offen und das Gemeinschaftsgefühl, das #wirsindmehr -Gefühl, das wir alle so dringend brauchen, wurde bestärkt.
Wir freuen uns besonders, dass auch junge Menschen der Carl-Zuckmayer Realschule und FOS bei der Gestaltung des Marktplatzes für Demokratie mitwirkten!
Kaffee und viele selbstgebackene Kuchen rundeten die Veranstaltung ab, das Team rund um Kuchentheke und Spülküche leisteten großartige Arbeit!
Wir von der Initiative „Nierstein gegen Rechtsextremismus“ möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Teilnehmenden, die den „Marktplatz für Demokratie“ mit Leben gefüllt haben, bedanken! Wir freuen uns sehr, dass dieses Angebot so interessiert angenommen und zahlreich besucht wurde, wir denken über einen dritten „Marktplatz für Demokratie“ nach!
